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Tiere raus aus dem Zirkus!

Posted on Aug 4, 2019 by in Art

Tiere raus aus dem Zirkus!

Wildtiere bzw. Tiere grundsätzlich haben im Zirkus nichts verloren!

Im Moment entbrannte wieder einmal die Diskussion, müssen Wildtiere aus dem Zirkus verbannt bzw. das Halten von Wildtieren im Zirkus verboten werden! Zuerst einmal möchte ich sagen das meiner Meinung nach grundsätzlich Tiere in einem Zirkus nichts zu suchen haben. Ich räume selbstverständlich gleich dazu ein, dass dies meine ureigene Ansicht ist, welche sie teilen können oder eben auch nicht.

Zirkus-Tierverbote in Europa und weltweit!

Nur wenige europäische Länder lassen Wildtiere im Zirkus noch uneingeschränkt zu.

Damit gehört Deutschland zu den traurigen Schlusslichtern im Tierschutz. In 27 Ländern sind bereits bestimmte oder alle Tierarten im Zirkus verboten.
Quelle: https://www.peta.de/verbotwildtiereimzirkus

In vielen Zirkusbetrieben und ähnlichen Einrichtungen werden oftmals Tierdressuren gezeigt, oder Tiere sogar nur zu Schauzwecken mitgeführt.

Hierunter befinden sich mitunter auch wildlebende Arten, deren eigentliche Ansprüche an eine verhaltensgerechte, natürliche Unterbringung extrem hoch sind, dass sie in von einem umherreisenden Zirkusunternehmen niemals angemessen berücksichtigt werden können. Insbesondere allem Affen, Elefanten, Großbären, Nashörner und Flusspferde sind davon betroffen. Aber auch Giraffen, Großkatzen, Robben, Wölfen, bestimmte Reptilienarten usw. werden grundsätzliche Tierschutzprobleme bei deren Haltung in so manchem Zirkus beobachtet.

Im Wesentlichen ist die Tierhaltung im Zirkus mit folgenden tierschutzrelevanten Problemen behaftet:
Stress durch ständige Transporte. Häufige Aufenthalte in engen Transportwagen, mindestens während der Fahrten und den Auf- und Abbauarbeiten am jeweiligen Gastspielort. Oft nur unzureichend mit Bewegungs-, Beschäftigungs- und Rückzugsmöglichkeiten ausgestattete Gehege. Einzelhaltung sozial lebender Tiere wie Affen, Elefanten, weibliche Nashörner oder Flusspferde, die normalerweise in Gruppen bzw. Familienverbänden mit komplexen Sozialstrukturen leben.
Ankettung von Tieren aus Sicherheitsgründen.Stress durch Gruppenhaltung von Einzelgängern wie zum Beispiel bestimmte Großkatzen- oder Bärenarten. Besonders rangniedere Tiere können extrem unter der Nähe und den Blicken ranghöherer Artgenossen leiden. Für kälteempfindliche Tierarten fehlen manchmal Heizungen oder geeignete Winterquartiere.
Dressur zu artwidrigem Verhalten wie beispielsweise das Springen durch einen Feuerreifen (Großkatzen) oder der Kopfstand beim Elefanten, welcher zudem gesundheitsschädlich für das Tier ist.
Entwicklung von haltungsbedingten Verhaltensstörungen (Stereotypien) wie beispielsweise Weben (Hin- und Herschaukeln) bei Elefanten oder Kreisgang. Herlaufen an einer Käfigwand oder das Laufen von Achtertouren bei Großkatzen. Mangel an Kenntnissen sowie den nötigen finanziellen Mitteln für eine artgerechte Unterbringung und Versorgung der Tiere. Fehlende angemessene tierärztliche Behandlung einiger Wildtierarten durch Spezialisten-Mangel am jeweiligen Gastspielort. Darüber hinaus werden immer wieder in konkreten Einzelfällen tierschutzwidrige Haltungen vorgefunden
Quelle https://www.tasso.net/Tierschutz/Tierschutzthemen/Wildtiere/Wildtiere-im-Zirkus

In Zirkusbetrieben und ähnlichen Einrichtungen werden Tierdressuren gezeigt, oder Tiere werden nur zu Schauzwecken mitgeführt.

Hierunter befinden sich auch wildlebende Arten, deren Ansprüche an eine verhaltensgerechte Unterbringung so hoch sind, dass sie in einem reisenden Zirkusunternehmen nicht angemessen berücksichtigt werden können. Dies betrifft vor allem Affen, Elefanten, Großbären, Nashörner und Flusspferde. Aber auch bei der Haltung anderer Arten im Zirkus wie zum Beispiel Giraffen, Großkatzen, Robben, Wölfen, bestimmten Reptilienarten usw. werden grundsätzliche Tierschutzprobleme beobachtet.

Dass es auch anders geht zeigt seit über 40 Jahren das Traumtheater Salome.

Mit seinen einmaligen Shows verzaubert und entführt das Traumtheater Salome schon seit 40 Jahren die Menschen in eine andere Welt und fasziniert mit Artistik und Kreativität ohne Tiere dabei zu benutzen. Da kann man nur den Hut ziehen. Einen grossen Dank an Harry Owens.
Die Aussage ein Zirkus könne ohne Tiere nicht existieren ist für mich nicht haltbar und nicht akzeptabel.
Man kann nicht Tiere ihrer Freiheit berauben und unter widernatürlichen Umständen halten nur zur Unterhaltung und des Profits wegen.

Mehr zu dem Thema Tierschutz und Tiere in meinem Buch „VOR ZWÖLF“!

In seiner gesellschaftskritischen Auseinandersetzung widmet sich Harald Glööckler den Fragen: Warum haben wir Menschen uns so entwickelt, dass wir unseren Planeten Erde zerstören, verwüsten, verschmutzen und andere Lebewesen quälen und töten? Wie konnte es soweit kommen? Dabei klagt er nicht an. Er will die Verantwortung, die jeder Mensch selbst in sich trägt, weder an die Politiker, noch an die Gerichtsbarkeit abgeben. Es ist 5 vor 12, aber noch nicht zu spät, um unser Verhalten zu ändern, die Welle der Brutalität und Zerstörung zu stoppen und die Erde bunter und schöner zu machen. Harald Glööckler vermittelt einfühlsam seinen Eindruck, wo wir heute stehen und welche Möglichkeiten uns bleiben, die Entwicklung der Welt positiv zu beeinflussen. Ein Plädoyer für ein Dasein in Liebe, Freundlichkeit und Verantwortung gegenüber der Natur und aller Lebewesen.
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Harald Glööckler